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Max Kühner prescht mit Alfa Jordan auf Platz 1

Max Kühner prescht mit Alfa Jordan auf Platz 1

By In Aktuelles On 25. Mai 2017


Wenn das kein Paukenschlag war: Mit einer Nullrunde im Grundparcours und einem pfeilschnellen Ritt im Stechen hat Max Kühner von der Reitakademie München die erste Qualifikation zum Großen Preis von Bayern bei Pferd International München gewonnen.

Ein Springen der Klasse S*** stand auf dem Programm bei der Großveranstaltung auf der Olympia-Reitanlage, die von Donnerstag bis Sonntag ihre Tore geöffnet hat. 60 Reiter hatten sich in die Starterlisten eingetragen und machten es richtig spannend. Vor vollen Zuschauerrängen steuerte der junge Familienvater, der seine Pferde auf einer Reitanlage bei Starnberg trainiert und international für Österreich startet, seinen neunjährigen Hengst Alfa Jordan in 46,18 Sekunden ins Ziel.

Auch auf dem zweiten Platz fand sich in diesem 1,50 Meter-Springen ein bayerischer Reiter. Michael Viehweg, der für Ingolstadt-Hagau an den Start geht, lotste Avalon fehlerfrei durch den Parcours und verwies Landsmann Maximilian Lill vom Schweizer Hof auf Capuccino auf Rang drei.

Bereits am Vormittag hatte Lawrence Greene erfolgreich die bayerischen Farben vertreten. Der junge Mann lieferte mit DSP Askoto die schnellste fehlerfreie Runde in einem S*-Springen und sicherte sich damit den Sieg.

Prominente Reiter gaben sich auch in der Nürnberger Dressurarena ein Stelldichein. In der anspruchsvollsten Prüfung des Tages, einem CDI*** Grand Prix, setzte sich Hendrik Lochthowe (Reitakademie München) mit dem ausdrucksstarken Meggles Boston an die Spitze. Mit über 72 Prozent überzeugte der junge Bereiter der Familie Meggle, der auf deren Anlage bei Wasserburg lebt und trainiert, die Offiziellen.

Zum ersten Mal fand im Rahmen von Pferd International München eine Qualifikation der renommierten Serie Stars von Morgen statt. Hier ging die goldene Schleife an Uwe Schwanz, den Pferdewirtschaftsmeister vom Waldhauser Hof in Sauerlach, der den neunjährigen Wallach Hermes gesattelt hatte. Mit dem Bayernwallach verwies Schwanz die Konkurrenz deutlich in die Schranken, kassierte deutlich über 71 Prozent und freute sich am Ende über den Sieg. Die silberne Schleife holte sich mit Nadine Capellmann auch keine Unbekannte in Sachen Dressur. Die vierfache Weltmeisterin stellte Forpost vor. Bestplatzierter bayerischer Reiter in diesem starken Teilnehmerfeld war Ferdinand Fisch mit Marburgs Stevie Wonder auf Rang vier.

Über 20.000 Besucher kamen am Auftakttag bei herrlichen Frühsommerwetter auf die Olympia-Reitanlage und genossen ein Pferdespektakel, das es in sich hatte. Neben Dressur und Springen gab es Wettbewerbe in der Working Equitation, der Arbeitsreitweise von der iberischen Halbinsel sowie ein buntes Schauprogramm mit zahlreichen Attraktionen und eine Messe mit knapp 250 Ausstellern.

MS