Pferd International München-Riem

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It’s Showtime: Dorothee Schneider siegt in München

Vier Tage Top-Sport in Dressur und Springen, Europameisterschaften in der Working Equitation, ein buntes Schauprogramm und eine riesige Messe: Pferd International München ist am Sonntag Abend mit einem Rekord von 70.000 Besuchern zu Ende gegangen.

Dorothe Schneider Schreiner PresseTanzende Pferde, rockige Klänge und fantasievolle Choreographien gab es bei der Grand Prix Kür in der Nürnberger Dressurarena zu bewundern. Am Ende holte sich die Frankfurter Pferdewirtschaftsmeisterin Dorothee Schneider mit ihrer Stute Showtime den Sieg, die eine beeindruckende Kür über die Bühne brachte. Dicht dahinter lag Jessica von Bredow-Werndl aus Aubenhausen mit ihrer neuen Musik. „Ich hab mich so auf die Choreographie konzentriert, dass ich die Piaffe nicht gut genug vorbereitet habe, was mich wertvolle Punkte gekostet hat“, kommentierte die 30-Jährige ihren Auftritt.

Über das hohe Niveau der Vierbeiner, die in der Kür gestartet worden waren, freute sich vor allem Chefrichterin Katrina Wüst. „In Deutschland haben wir eine ganz solide Basis, auf die wir immer wieder aufbauen können“, so die Kürspezialistin.

Bereits in der Früh war die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal über die Bühne gegangen. Hier landete Ingrid Klimke einen doppelten Triumph. Mit der Rheinländer Stute Geraldine gewann sie die goldene Schleife, mit dem achtjährigen Hengst Franziskus landete sie auch noch auf dem 2. Platz.

Großen Jubel bei den deutschen Fans gab es im Lager der Working Equitation Reiter, die in Riem ihre Europameisterschaften austrugen. In der Einzelwertung siegte der Portugiese Vasco Godinho mit Trigo, Mihai Maldea aus dem niederbayerischen Eging am See holte sich die Bronzemedaille. Eine Silbermedaille errang das deutsche Team mit Mihai Maldea, Thomas Türmer, Mitja Hinzpeter und Mirjam Wittmann in der Mannschaftswertung hinter Portugal. Einen Überraschungssieg landete das deutsche Team dann im Cow Trial, in der Rinderwertung also. Hier kämpften sich die drei Männer und die Rosenheimer Amazone Mirjam Wittmann an die Spitze und durften sich die Goldmedaille umhängen lassen.

Überschattet wurde die Veranstaltung von einem Unfall beim Großen Preis von Bayern, als das Pferd Questfinder mit seinem Reiter, dem Iren Eoin Mcmahon vor dem Wassergraben ins Straucheln kam, stürzte und sich das Bein brach. Das Pferd musste eingeschläfert werden, der Reiter kam ins Krankenhaus.

Der Große Preis wurde dann auf Wunsch der Reiter abgebrochen und eine Platzierung der Aktiven vorgenommen, die bis zu diesem Zeitpunkt an den Start gegangen waren. Hier setzte sich Bruce Goodin, der in den vergangenen beiden Jahren den Großen Preis mit Centina gewonnen hatte, mit der Schimmelstute an die Spitze. Auf dem Silberrang folgte der Ingolstädter Michael Viehweg mit Avalon.

 

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